Ich bin der FöJ’ler

Mein Name ist Silvio und komme aus Bayern, genauer gesagt, aus dem Allgäu.

Ich bin 16 Jahre alt und über das Internet  auf den Verein Bunte Lebenswelten gestoßen.

Ich bin besonders an der Permakultur interessiert und an der Entwicklung der Pflanzen. Gartenbau habe ich schon in der Waldorfschule kennengelernt.

Ich mache dieses FöJ, weil ich glaube, das es mir hilft, meinen Horizont zu erweitern und um neue Sachen dazuzulernen. Angelika zeigt mir, wie es geht.


Fruchtbarer Boden durch Kompostierung

Wie man hier sehen kann, ist die Rote Bete auf dem ersten Bild klein bzw. von normaler Größe.

 

Im zweiten Bild kann man eine Rote Bete erkennen, die deutlich größere Stängel und Blätter hat. Durch die Anhäufung der verschiedenen Schichten von Kompostmaterial im Hügelbeet bildet sich ein sehr nahrhafter Boden.
Dieser hat, wie man erkennen kann, eine sehr starke Auswirkung auf das Wachstum der Pflanzen.

 

 

 


Hügelbeeterweiterung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern haben wir eines der Hügelbeete im Garten erweitert. Hierzu wurden abwechselnd Brennesseln, Kompost und Erde aufgeschichtet. Es ist ein Geben und Nehmen: morgens haben wir neue Buschbohnensamen gepflanzt und abends Melde, Thymian und Löwenzahn für den Salat geerntet.


FöJ-Stelle frei

Für spätentschlossene Bewerber*innen für ein freiwilliges ökologisches Jahr wurde eine Verlängerungszeit eingerichtet:  wir wollen so schnell wie möglich wissen, mit wem wir das FöJ ab 01.08.2019 gestalten.    Also ran an die Bouletten (oder Bratlinge), am besten gleich anmelden, und zwar auf der FöJ-Homepage mit allen Unterlagen UND bei uns per E-Mail oder Telefon. https://www.nna.niedersachsen.de/foej , einen Kennenlerntermin ausgemacht, die Gegend kennen gelernt und einen Probearbeits-Termin  (ca. 3 Tage) vor Ort vereinbart.

Das Besondere bei uns als Einsatzstelle ist, dass wir deine Begabungen individuell fördern – auch im Rahmen des FöJ. Damit das noch besser klappt als zuvor, sind wir dabei, eine Stiftung für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Auch kooperieren wir mit namhaften Bildungseinrichtungen wie der Uni Göttingen, Bildungseinrichtungen und Organisationen nicht nur im ökologischen Bereich. Dich erwartet hier ein auf dich zugeschnittenes Arbeitsfeld im Bereich Permakultur und Klimaschutz. Menschen, Tiere und Pflanzen wie auch das ökologische Umfeld fordern uns alle heraus.

Wir nehmen die Herausforderung an und setzen – zusammen mit dir – Umweltschutz um. Vor Ort erfährt du mehr über einen ganz neuen Ansatz von liebevollem wie nachhaltigem Klimaschutz, der auch im städtischen Bereich (wie im nahen Göttingen oder in Berlin) genauso verwirklicht werden kann wie auf dem Land oder im Forsthaus. Dieses spannende Projekt braucht deine Mitwirkung, um viele Leute zu erreichen.

 

Larissa unterhält sich per What´s App mit einem Freund:

Christian: Hallo, Larissa! Was machst du gerade?

Larissa: Also zunächst geht es um das Engagement im ökologischen Bereich.

Christian: Ah okay… Also sowas mit Vögel zählen?

L: Nein, nur manchmal. Ökologie ist natürlich sehr vielfältig, dementsprechend fallen auch die Aufgaben sehr vielfältig aus.

C: Nenn mir doch mal ein paar Beispiele.

L: Hier im Verein bin ich beispielsweise für die Pflege des Permakultur- bzw. Biogartens, eines Lern- und Experimentiergartens, mitverantwortlich. Ich kümmere mich mit um Öffentlichkeitsarbeiten wie Pressekontakte, Homepageteile und Social Media und überlege mit Angelika und den Praktikanten, wie wir wirkungsvoll für den Klimaschutz eintreten können.

C: Was ist denn bitte Permakultur?

L: Grüne Permakultur ist ganz einfach eine Möglichkeit, den Anbau von Pflanzen nachhaltiger zu gestalten, indem man z. B. Pflanzen in Mischkultur kunterbunt sät. Wir schaffen mit natürlichen Mitteln gute Rahmenbedingungen. Wir wissen bis ins Detail, wie angewiesen die Natur auf Vielfalt, Wasser und Wärme ist, nicht auf Monokulturen, Trockenheit und erodierende Kräfte. Dabei helfen sich die unterschiedlichen Pflanzen tatsächlich auch untereinander, weshalb man dann keine Chemie benötigt. Menschen, Tiere, Pflanzen, Wetter, Boden und andere Faktoren beeinflussen das Gleichgewicht.

C: Kunterbunt… Ach, deshalb heißt der Verein Bunte Lebenswelten?

L: Ja genau! Der Verein beinhaltet nicht nur den bunten Anbau von Pflanzen, sondern auch „bunte“ Menschen, also interessante und spannende Menschen aus unterschiedlichsten Altersgruppen etc. Zusätzlich gibt es auch die bunten Clowns. Wer dazu Lust hat, macht die Späße mit. Aber nicht jeder muss zwangsläufig Clown werden. Wir haben auch anderweitig viel zu lachen.

Naja ich mach jetzt Schluss: Die Katze verlangt nach Futter.

 


Gemeinschaftlich wohnen und wirken (GEWOWI)

Bunte Lebenswelten engagiert sich seit Gründungstagen im gemeinschaftliches Wohnen und Miteinander Arbeiten. Um über die gegenwärtige ‚Wohngemeinschaft auf Zeit‘, eine längere Perspektive eines Mehrgenerationenwohnprojekts – auch mit Kindern – zu entwickeln, stehen zwei Optionen zur Auswahl: Landgemeinschaft in Friedland-Ludolfshausen und städtisches Wohnen in Göttingen.

Daher verbinden wir uns mit Interessierten im Rahmen unserer Kooperationspartnerschaft mit der Freien Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37073 Göttingen. Letztere erwarb im Laufe vieler Jahre eine besondere Sachkompetenz für Gemeinschaftliche Wohnprojekte – zunächst ausgehend von einer Senioren-WG, nun auch mit Mehrgenerationenprojekten befasst – und gibt sie gern weiter.

Angelika Specht von Bunte Lebenswelten e. V. entwickelte durch ihre Arbeit mit Gruppen, Paaren und Familien eine Fachkompetenz für Kooperation und Konfliktmediation, mit der sie auch beruflich unterwegs ist – nicht nur für Gemeinschaftliche Wohnprojekte. Sie bereitet zusammen mit anderen den ‚Treffpunkt Gemeinschaftliches Wohnen‘ vor, der im Folgenden vorgestellt wird:

 

TREFFPUNKT „GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN –
Stammtisch und Projektbörse

Etwa im Abstand von sechs Wochen können Interessierte zum Stammtisch „Wohnen und Projektbörse“ kommen und im informellen Rahmen Kontakte knüpfen, Informationen und Erfahrungen rund um gemeinschaftliche Wohnprojekte in Stadt und Land austauschen, Ideen zum selbstorganisierten Wohnen entwickeln und vorantreiben.

Suchen Sie einen ersten Einstieg in das Thema, suchen Sie Mitstreiter*innen oder leben Sie bereits in einem Wohnprojekt und können Ihre Erfahrungen weitergeben? Sie sind herzlich eingeladen zum Treffpunkt „Gemeinschaftliches Wohnen & Projektbörse“! Weitere Termine werden im Verlauf des Jahres festgelegt, bitte informieren Sie sich bei uns!

Moderation: Hartmut Wolter, Freie Altenarbeit Göttingen e.V.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden sind herzlich willkommen.
Mi 28.08.2019          18:00 – 20:00 Uhr

aus FAG-BiBer, S. 30: http://freiealtenarbeitgoettingen.de/cms/upload/fag_biber_2019_2020.pdf

Herzliche Einladung!