Habitatbäume – Lebensräume voller Wunder

Stell dir vor, du spazierst an Gärten entlang. Die Luft riecht nach feuchtem Moos, Sonnenstrahlen brechen durch das Blätterdach, und ein Specht klopft gegen einen knorrigen Stamm. Dieser scheinbar beschädigte Baum ist in Wirklichkeit ein wahres Naturparadies!

Die verborgenen Helden unserer Gärten und Wälder

Habitatbäume bieten unzähligen Tieren, Pilzen und Pflanzen Schutz und Nahrung. Kleiber verkleben den Eingang von Bruthöhlen der Spechte, um selbst darin zu brüten, Fledermäuse verstecken sich in Spalten, und seltene Käfer legen Eier in morsches Holz. Jeder dieser Bäume erzählt Geschichten – doch viele der uralten Gewächse verschwinden, weil sie als „krank“ oder „nutzlos“ gelten.

Auch wenn ein Baum gefällt werden muss, weil er eine Gefahr darstellt, können wir einen Teil des Stammes stehen oder liegen lassen. Schon ein einzelner alter Baumstumpf kann ein wertvolles Zuhause für neue Tiere und Pflanzen sein – und wer genau hinsieht, entdeckt manch faszinierendes Leben, das sich dort ansiedelt.

Sei Teil der Veränderung – Dein Garten zählt!

Jeder Baum und jeder Ast hilft. Es geht um kleine Schritte. Stell dir vor, immer mehr Menschen lassen Platz für die Natur – wie viel lebendiger wäre unsere Umgebung? Dein Garten, egal wie groß, kann ein wertvoller Beitrag für die Artenvielfalt sein. Vielleicht entdeckst du bald einen seltenen Schmetterling oder eine kleine Fledermaus, die dank dir ein Zuhause findet.

„Aber ein toter Baum sieht doch nicht schön aus?“

„Warum lässt man den alten Baum stehen? Der ist doch längst tot!“ Diese Frage höre ich oft. Meine Antwort: „Nein, er lebt auf eine andere Weise weiter!“ Ein abgestorbener Baum ist ein Neuanfang – für Wildbienenlarven, Vögel, Moose und viele andere Bewohner. Damit wird unsere bereits verarmte Natur wieder mit schönen Wildblüten, Vogelgesang und Fruchtbarkeit durch Humusbildung bereichert.

Gemeinsam für eine lebensreiche Zukunft

Jeder von uns kann etwas tun. Stell dir vor, wie die Welt in 50 Jahren aussieht, wenn wir heute bewusst handeln: mehr tierische und pflanzliche Vielfalt, mehr Naturwunder und mehr faszinierende Naturbegegnungen im eigenen Garten. Also, worauf wartest du? Halte die Augen offen für das Holz, das neues Leben schafft.


Herzlich willkommen, Claudia!

Wir freuen uns sehr, Claudia als neue ehrenamtliche Helferin in unserem Verein begrüßen zu dürfen. Sie ist studierte Betriebswirtin und unterstützt uns bei der Konzepterstellung des Spendenmanagements.

Mit umfassender Erfahrung in der Planung und Umsetzung erfolgreicher Marketingkampagnen suchte Claudia nach einer neuen Perspektive. Sie wollte und will ihre Fähigkeiten gezielt für eine gute Sache einsetzen. Hatte sie bisher lediglich als Spenderin Erfahrung gesammelt, möchte sie jetzt mehr Gemeinnütziges bewirken und vor allem das Spendenmanagement voranbringen.

Claudia wohnt in der Nähe von Frankfurt und unterstützt unsere Geschäftsführung aus der Ferne. Dabei kommunizieren wir per E-Mail, Video-Calls und Brief. Wir sind sehr dankbar, dass sie uns trotz der Entfernung so viel Nutzen bringt. Ihre Unterstützung wird uns dabei helfen, unsere Projekte noch besser zu gestalten und mehr Menschen zu erreichen.

Ein herzliches Willkommen, Claudia! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir.

Um unsere Arbeit in der Begabungsförderung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter auszubauen, sind wir stets auf der Suche nach engagierten Menschen, die uns unterstützen. Besonders freuen wir uns auf ehrenamtliche Helfende, die sich im Bereich Recruiting einbringen möchten.

Wenn Sie, genau wie Claudia, Ihre Fähigkeiten und Ihre Zeit für eine gute Sache einsetzen wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir bieten Ihnen eine spannende Tätigkeit in einem motivierten Team, neue Erfahrungen und ein lohnendes Ziel mit Wirkung für Sie und uns. Egal, ob Sie Erfahrung im Gewinnen von Menschen oder einfach nur Lust haben, etwas für Sie Neues auszuprobieren – wir heißen auch Sie herzlich willkommen! Melden Sie sich bei uns und werden Sie Teil unserer Gemeinschaft. Zusammen helfen wir noch mehr jungen Menschen und bewirken Gutes für die Natur. Wir freuen uns darauf Sie kennenzulernen!


Lebenslanges Lernen – Chancen und Herausforderungen

Im Gespräch erörtern Stephan aus dem Sekretariat von Bunte Lebenswelten e. V. und die geschäftsführende Vorsitzende und Erziehungswissenschaftlerin Angelika Specht Zentralpunkte des Lernens, vor allem für Erwachsene.

Stephan: Was bedeutet lebenslanges Lernen?

Angelika: Es heißt, nie aufzuhören, Neues zu lernen – für die ständige Erweiterung von Wissen und Fähigkeiten. Ob beruflich oder privat, es umfasst alles: z. B. das Wissen über Bäume zu erweitern oder mit neuen Technologien umzugehen. Es begleitet uns ein Leben lang.

St.: Wozu ist das gut?

A.: Es hält uns flexibel und anpassungsfähig, beruflich wie privat. Im Job bleiben wir kompetent, privat entwickeln wir uns weiter und bleiben geistig fit. Es hilft mit Herausforderungen umzugehen, schafft Selbstvertrauen und erweitert unsere Perspektiven. Es inspiriert auch andere, weiterzulernen und fördert den Austausch und Innovation. In stagnierenden Bereichen verkümmern Wissen und Muskulatur.

St.: Das klingt, als würde es nicht nur individuell wirken.

A.: Genau, es hat auch einen gesellschaftlichen Nutzen – je mehr Menschen neugierig bleiben, desto mehr Potenzial entsteht.

St.: Aber leicht ist es sicher nicht, oder?

A.: Nein. Angst vor Fehlern und Bequemlichkeit können Hindernisse sein. Manchmal hält mich dies auch zurück. Aber diese Angst zu überwinden, bereichert meine Kenntnisse. Und es erfreut mich, wenn ich Probleme, für die ich früher Hilfe gebraucht habe, nun allein lösen kann.

St.: Und zeigt, dass Lernen in jedem Alter bereichernd ist. Können kleine Schritte helfen?

A.: Ja, es ist nicht erforderlich, alles auf einmal zu verstehen. Jedes Mal ein bisschen mehr und mit der Zeit ist dann fast jedes Problem zu lösen. Es ist wie Laufen lernen, nur auf anderen Gebieten.

St.: Wie hilft es bei der Potentialentfaltung?

A.: Potentialentfaltung bedeutet, vorhandene Fähigkeiten zu stärken und neue zu entwickeln. Für Menschen ab 27 Jahren bietet lebenslanges Lernen die Chance, ungenutzte Talente zu entdecken und gezielt auszubauen. Es hilft, Stärken zu erkennen und in neue Richtungen zu wachsen, sei es beruflich oder persönlich.

St.: Also der Schlüssel zu einem erfüllten Leben?

A.: Genau! Lebenslanges Lernen kann herausfordernd sein, aber es lohnt sich.


Projekt ,Baumfreunde‘ sucht Kita

Für unser Projekt Baumfreunde suchen wir aktuell eine Kita als Modelleinrichtung. Wir entwickeln gemeinsam ein Baumbildungskonzept und erproben es. Unser Ziel ist es, schon die Jüngsten für die umweltbezogene Bedeutung von Bäumen zu sensibilisieren. Im weiteren Verlauf wollen wir weitere Kitas in der Region mit Baumbildung und -erfahrungen ‚anstecken‘.

So arbeiten wir:

  • Bildungskonzept entwickeln: Mit Unterstützung von Baum- und Streuobstfachleuten vermitteln wir praxisnahes Wissen rund um Bäume und ihre Pflege.
  • Gemeinsam aktiv werden: Kinder und Erwachsene lernen, wie wichtig Bäume für Klima, Umwelt und Lebensqualität sind, unter welchen Bedingungen sie gepflanzt werden und welche Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu beobachten sind.
  • Mitmachen erwünscht: Wir suchen eine Kita als Modelleinrichtung, die unser Konzept mit uns ausprobiert und weiterentwickelt, wie auch Ehrenamtliche, die uns fachlich und /oder organisatorisch unterstützen.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich uns anzuschließen.

Kontakt: mail@Bunte-Lebenswelten.de

Wir engagieren uns…

Neben unserem Projekt ‚Baumfreunde‘ engagiert sich der Verein in der Gemeinde Friedland im Rahmen des Gemeindeentwicklungsprozesses in der Gruppe ‚Natürliche Ressourcen und Umweltschutz‘. Zusammen mit anderen Engagierten aus Friedland treibt die Gruppe den Klima-, Umwelt- und Artenschutz voran. Wir blicken auf zwei Rundfahrten zu besonderen Friedländer Gärten zurück, als wir der interessierten Öffentlichkeit zeigten, wie Insekten- und Artenschutz mehr oder weniger arbeitssparend praktisch geht – auch mit unserem Gemeinschaftsgarten.

Wir sind sehr erfreut über das Engagement und die reichen Ideen, die in der Gruppe entwickelt werden. Unser Engagement zeigt: Gemeinschaftlich mit Kreativität und Expertise gestalten wir die Gemeindeentwicklung aktiv mit und schaffen für kommende Generationen eine lebenswerte Umwelt. Das Fazit: in unserem Friedland bewegt sich etwas!


Interview mit Stephan über die IT-Gruppe


Interview mit Stephan, einem Mitglied der IT-Gruppe beim Verein Bunte Lebenswelten e.V.

Was macht eine IT-Gruppe?

Unsere IT-Gruppe bespricht Themen wie technische Fragen zur Gestaltung der Homepage, schaut nach Verbesserungen und kümmert sich physisch und organisatorisch um die technischen Geräte wie Drucker, Computer, Falzmaschine und alle anderen elektronischen Geräte.

Die IT-Gruppe ist immer unterstützend an unserer Seite. Sie haben immer ein offenes Ohr, wenn ein Problem auftaucht oder es etwas zu verbessern gibt. Ein paar E-Mails, Telefonate und schon sind wir der Lösung ein Stück näher. Insbesondere als wir den Blitzeinschlag hatten, hat sie uns sehr stark unterstützt. Ohne die zwei ehrenamtlicher Vereinsmitglieder wären wir nicht so schnell wieder erreichbar gewesen.

In der Gruppe gibt es zwei Menschen, die unsere Homepage mit technischen Verbesserungen begleiten.

Kann jeder bei euch mitmachen?

Grundsätzlich ja, wenn die Menschen ein passendes Grundwissen einbringen können. Wichtig ist dabei, dass die Chemie stimmt und ob die erforderlichen Kenntnisse vorhanden sind. Wir sind noch weit davon entfernt, dass zu viele Köche den Brei verderben.

Trefft ihr euch für Besprechungen oder läuft alles Online ab?

Wir haben regelmäßige Quartalssitzungen, die in den meisten Fällen hybrid stattfindet. Das bedeutet, ein Teil der Mitglieder ist vor Ort, während die Anderen sich online zuschalten. Außerhalb der IT-Sitzungen ist E-Mail oder auch das Telefon unsere Methode der Kommunikation. Erstmals blickten wir auf einen von den Mitgliedern der Gruppe gewünschtes zentrales Treffen in Göttingen zum gegenseitigen Kennenlernen. Darauf haben wir uns im Verein besonders, weil auch der zwischenmenschliche Kontakt in den Fokus rückt. Momentan richten wir ein Kanban-Online-Tool mit Grundlagen für die Zusammenarbeit ein.

IT-Gruppe im Z.a.K., Göttingen

Woher kommen die Mitglieder der IT-Gruppe?

Aktuell kommen die Mitglieder der Gruppe aus der Umgebung. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich, denn der viel Kontakt findet online statt.

Sucht ihr aktuell nach Mitgliedern mit gewissen Fähigkeiten?

Ja, wir suchen noch nach Helfer*innen, die uns in gewissen Bereichen, wie z. B. Social Media oder auch beim Thema Customer-Relationship-Management, abgekürzt CRM, unterstützen. Hierüber würden wir auch die Zusammenarbeit mit Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfer*innen sowie anderen Organisationen verbessert organisieren können. Wir bieten allen Ehrenamtlichen, die sich für uns stark machen wollen, interessante kleine Aufgaben und begleiten sie manchmal auch bei persönlichen Fragen.

Ist es ein Ehrenamt oder ein Job?

Für die meisten ist es ein Ehrenamt. Nur ich bin aktuell beruflich involviert.

Seit wann bist du Mitglied, bzw. wie lange gibt es die IT-Gruppe?

Ich bin in der IT-Gruppe, seit ich mein Umschulungspraktikum im letzten Jahr bei Bunte Lebenswelten begonnen hatte. Seitdem hat sich die Gruppe vergrößert.

Kanntest du dich vorher mit der Thematik aus oder hast du erst in der IT-Gruppe gelernt?

Beides. Ich kannte bereits grundlegende technische Informationen, aber die genauen Erfordernisse des Büros musste ich erst noch kennenlernen. Mit steigendem Wissen über die genauen Erfordernisse konnte ich für mehr gegenseitiges Verständnis zwischen den Fachleuten und dem Büro sorgen.

Wie hat sich die Arbeit der Gruppe in der Zeit, in der du da bist, verändert?

Die technische Kommunikation hat sich weiterentwickelt und das zwischenmenschliche Verständnis zwischen den Mitgliedern der Gruppe hat sich auch verbessert. Und es wird schnell eine Lösung gefunden, sodass ich sagen kann, dass wir uns stetig verbessert haben.

Was gefällt dir an der IT-Gruppe?

Mir gefällt es am meisten, dass wir alle offen und ehrlich miteinander kommunizieren und dass alle motiviert sind, es noch besser zu machen, als es schon ist.