Mentoren im Anmarsch!

Begabungsförderung ist bei den Bunten Lebenswelten sehr wichtig, besonders individuelle Begabungsförderung. Deshalb freut es uns um so mehr, dass unsere neue Praktikantin Marlene wieder neuen Schwung in dieses Thema bringt, um es zu erweitern.

Marlene liegt am Herzen, „Ich möchte jeden jungen Menschen mit seinen individuellen Begabungen fördern und nicht nur eine Leistungselite bilden!“ In Physik und Philosophie wird sie den jungen Menschen eine Unterstützung bieten, sich mit ihren Begabungen auseinander zu setzen. Bei den Bunten Lebenswelten beteiligt sie sich an der Weiterentwicklung des anstehenden Mentorenprogramms.

Wir können es kaum erwarten, mit Marlenes Hilfe ein Konzept vorzubereiten, in dem wir junge Menschen in ihren Begabungen fördern.

Wenn du Erfahrung in Mentoring mitbringst und dich für die Entwicklung eines Mentorenprogramms interessierst, dann melde dich bei uns


Jetzt wird hier gesummt!

Die Bunten Lebenswelten haben Zuwachs von zwei summenden Völker bekommen. Elena und Bernd sind leidenschaftliche Imker und geben uns einen Einblick in die Welt der Bienen.

Die Faszination der Imker für die Bienen wächst und so auch ihre Bienenvölker. Zu viele Bienen an einem Ort bedeutet aber gleichzeitig eine größere Konkurrenz um Nahrung. Um den Bienen einen besseren Lebensraum zu ermöglichen, haben Elena und Bernd ihre Völker an mehreren Orten angesiedelt. Auch in unserem Gemeinschaftsgarten wurden zwei Bienenstöcke plaziert. Seither kümmern sie sich an den verschiedenen Standorten um Ihre Bienenvölker. Die Besonderheit: durch die verschiedenen Standorte erhält der Honig eine Vielfalt im Geschmack und in der Konsistenz.

Wie man auf dem Bild erkennen kann, stehen die Bienenstöcke auf Holzpaletten. Diese sollen den Bienen Schutz vor Eindringlingen, z.B. Mäusen geben, aber vor allem vor Kälte und Feuchtigkeit sichern. Dies hat den Vorteil, dass die Bienen weniger Energie verwenden müssen, um Wärme für die Brut zu erzeugen. Damit verlängert sich die Lebenszeit der Bienen und die nächste Generation hat größere Chancen zu brühten.

Die Bunten Lebenswelten freuen sich, dass die zwei Bienenvölker ein neues Zuhause bei uns gefunden haben.

Mehr erfahrt ihr unter der Seite: www.bienen-und-wir.de

Wenn ihr den leckeren Honig probieren wollt, dann schreibt eine E-Mail an: Info@bienen-und-wir.de


Perspektivwechsel: aus der Sicht einer Amaryllis

Als Amaryllis ‚Clown‘ wurde ich mit vielen anderen meiner grünen Freunde in ein Auto geladen. Für meine Verhältnisse war mir das zu früh, aber solange ich mein Wasser und meinen Dünger  bekam, war es ein guter Morgen, am Freitag, den 30. Juli 2021. Wir hatten einen kurzen Weg,  und das Ortsschild verriet mir, dass wir in Groß-Schneen landeten. Als ich endlich wieder  draußen war, fand ich mich vor dem Rewe-Markt Kahle wieder.

Ich wurde gut auf dem Tisch platziert und ich versuchte mich von der besten Seite zu zeigen, aber meine Knospe war noch zu. Die drei Menschen um mich herum bauten alles weiter auf. Ich sah schon neugierige Blicke von außen auf uns werfen. Nach einiger Zeit kamen diese Menschen näher an den Tisch, betrachteten uns Pflanzen und erfuhren vom Verein in Ludolfshausen, wo ich eigentlich zu Hause war. Nach und nach wurden wir Pflanzen immer weniger und ich stand immer noch erwartungsvoll und wartete vergebens darauf, dass mich jemand mitnimmt. „War ja klar, dass die mit der schönen roten Blüte als erstes genommen werden“.

Mein Warten wurde belohnt, als ich zur Mittagssonne mit einer neuen Ladung Wasser gegossen wurde und mich das Gefühl von Frische überkam.

Die Menschen sprachen die ganze Zeit von einem erfolgreichen Tag, dabei war es für mich eher weniger erfolgreich. Wenn wir das nächste Mal wieder einen Ausflug machen, dann werde ich blühen und bestimmt mitgenommen. Bis dahin verweile ich im Haus der Bunten Lebenswelten. Hier kümmert man sich auch immer gut mit frischem Natur-Dünger und einem sonnigen Platz um mich.


Am Ende meines freiwilligen ökologischen Jahres

Plötzlich ist es schon Ende Juli und der letzte Tag meines Freiwilligen ökologischen Jahres steht bevor.

Lea mit Markt-Schild Foto: Bunte Lebenswelten e.V. – Veronika

In den 11 Monaten, die ich bei den Bunten Lebenswelten war, habe ich in verschiedenen Arbeitsbereichen gearbeitet und vieles gelernt. Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit habe ich unsere Blog Posts verfasst und somit kooperatives Texteschreiben gelernt. Zudem konnte ich, mit Freude, meine Fotografie verbessern. Im Projektmanagement habe ich mehrere Info-Stände mitorganisiert, und im Gartenbau habe ich gelernt, neue Permakulturbeete anzulegen. Diese habe ich anschließend auch bepflanzt. Außerdem habe ich ein kleines Kräutervergleichsprojekt durchgeführt, welches mir viel Freude gemacht hat. Dies sind nur ein paar Beispiele der Aufgaben, die ich gemacht habe.

Durch die Coronaruhe war es die meiste Zeit ruhig im Verein. In der Zeit in der ich hier war, gab es drei Praktikant*innen mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Mit diesen habe ich mich sehr gut verstanden und die Teamarbeit hat mir viel Spaß gemacht.

Vollends überzeugt hat mich, dass mein Selbstbewusstsein gewachsen ist und ich weitgehend auf eigenen Füßen gestanden habe

Das FÖJ hat mir viel Spaß gemacht, besonders die FÖJ-Seminare mit den anderen FÖJler*innen. Angelika und ich hatten sonntags oft auch die Spielabende und einmal haben wir  Stockbrot über dem Lagerfeuer im Garten gebacken.

Ich bedanke mich herzlich bei den Bunte Lebenswelten e.V., besonders bei meiner Mentorin Angelika. Auch bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden und bei euch, unseren Leser*innen.

Ich kann ein Freiwilliges ökologisches Jahr nur weiterempfehlen!

Lea

 

 


Unerwünschte Tiere in Beet und Topf

Hast du schon mal in dein Beet und deine Topfpflanzen geschaut und unerwünschte Gäste entdeckt? Für genau diesen Fall haben wir uns an die Recherche gemacht und verschiedene Gegenmittel für verschiedene Schädlinge zusammen getragen.

 

Topfpflanzen

Trauermücken: (Larven fressen Jungpflanzenwurzeln an) weniger gießen, mit Honig bestrichene gelbe Pappe neben Pflanze anbringen.

Mücken: Zitronenmelisse, Minze, Basilikum oder Rosmarin verbreiten den Duft ätherischer Öle. Darauf sind Mücken nicht gut zu sprechen und sie machen um die Pflanzen einen großen Bogen. Tomatenpflanzen, Duftgeranien,

Weiße Fliegen: Sprühmittel aus Basilikum, Brennnesseln oder Knoblauchsud. Bei starkem Befall: Pflanze aus dem Topf nehmen, Wurzelballen abspülen, Gefäß gründlich reinigen, Pflanze neu eintopfen.

Blattläuse: Sprühmittel aus Seifenbrühe (Kernseife oder Kaliseife) Brennnesselsud, Oregano, Zwiebel- oder Knoblauchbrühe.

Schildläuse: Sprühmittel aus Brennnesselsud. Entfernung der stark befallenen Pflanzenteile und Isolierung der Pflanze an einem kalten Ort. Abspülen der Pflanze mit Wasser kann außerdem helfen.

 

Auf der Zeichnung siehst du Pflanzen die nicht nur eine gute Abwehr gegen Plagegeister sind, sondern sich auch hervorragend in der Küche (Thymian, Zitronengras, Katzenminze) oder in anliegenden Räumen eignen (Lavendel).

Gartenpflanzen

Wühlmäuse: stark riechende unsympathische Gerüche: Holunder ausgekocht, Fischköpfe, Buttersäure (mit Gummihandschuhen). Geräte bringen oft keinen gewünschten Erfolg, und Fallen dürfen nur mit Gummihandschuhen eingesetzt werden, weil der menschliche Geruch verprellt.
Lebendfallen > 1 km Tier freilassen

Mause + Ratten: Lebendfallen, Schlagfallen, (möglichst nicht wg. Katze: Gift) stark riechender Kräutertee mit Zerstäuber auf Gänge

Schnecken: Dornenzweige 30 cm lang, evtl. gestapelt, rund ums Beet

Wespennest „deaktivieren“: Tragen Sie mit größter Vorsicht wenige Tropfen Duftstoff, wie Nelkenöl oder China Öl, im Bereich des Einflugloches auf.

 

Kennst du weitere Gegenmittel für schon genannte Tiere? Welche weiteren Schädlinge kennst du noch?