Der neue Flyer ist da!

Wir freuen uns so!

Das neue Programm mit spannenden Veranstaltungsangeboten kommt frisch aus dem Druck und ist so schön kunterbunt.

Wir freuen uns, euch mit unserem neuen ökologischen Bildungsformaten und mit unseren bewegten Clowns herzlich zu empfangen. Wir sind schon gespannt, wie euch das alles gefällt,  auf eure Rückmeldung und eure Anfragen!

Mit einem Klick schaut ihr selbst rein 🙂Bunte Lebenswelten e. V. – Flyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gehören Textiles Upcycling und Naturschutz zusammen?

Na klar! Upcycling ist Nachhaltigkeit und birgt den Zero Waste Gedanken in sich.  Zudem kann die kreative Ader ausgelebt werden.

Dazu haben wir Bärbel Lübbecke interviewt. Sie macht das Thema greifbar und erzählt unter anderem, warum sie Textiles Upcycling so wichtig findet.

Was macht Textiles Upcycling für dich wichtig?

Die Freude am Umgang mit textilen Materialien und die Techniken ihrer Bearbeitung hat mir meine Mutter vermittelt, und zwar immer unter dem Motto: „Alles wird repariert, nichts weggeworfen“. Diese Grundsätze der Ressourcenschonung sind ja das, was heute etwas vornehmer unter dem Begriff „Upcycling“ zusammengefasst wird. Da ich wie gesagt mit diesen Prinzipien großgeworden bin, ist es für mich heute selbstverständlich, auch immer noch danach zu handeln. Ein großer Fundus von Wolle. Stoffen und vielen Zubehörteilen wird so nach und nach zu schönen Gegenständen verarbeitet.

 

In welche Upcycling-Projekten bringst du dich ein?

Ein etwas größeres Projekt ist gerade abgeschlossen.  Ich fertigte für ein Pinguinschutzprojekt in Australien Pinguinpullover an. Mit Hilfe mehrerer eifriger Strickerinnen auch aus Göttingen konnten so mittlerweile über 200 solcher „Schutzanzüge“ auf den Weg gebracht werden. Auch um die Nutzung von Woll- und Stoffresten geht es im meinem aktuellen Projekt. Für den Verein „Kleine Löwen“, die in Göttingen die Frühgeborenen betreuen, werden Babymützen, Socken und sog. Mutter-Kind-Riechtücher angefertigt.  Mit den winzigen Teilen hat man ein schnelles Erfolgserlebnis.

 

Wie kann sich jede*r in solchen Projekten einbringen?

Viele Ideen zum Selbermachen, Umarbeiten etc. werden ja heute im Internet veröffentlicht. Viel besser finde ich es, wenn man sich mit anderen trifft und nicht nur Ideen, sondern auch Material austauscht. Als Zukunftsidee – um den Recyclinggedanken noch stärker zu berücksichtigen – stelle ich mir vor, z.B. zentral in Friedland einen textilen Reparaturtreff einzurichten, wo man unter Anleitung kleine Ausbesserungs- und Änderungsarbeiten durchführen kann. Dabei entstehen dann sicher auch Ideen für neue Gestaltungen. Mit meinem Materialfundus und einigen Kenntnissen bringe ich mich auch dort gern ein.


Pullover für Pinguine – ein Gag der Modeindustrie?

 

Nein, sie sind eine Katastrophen-Schutzkleidung  und schützen das Leben junger Pinguine! Diese leben an den Küsten von Südaustralien und sind durch auslaufendes Öl der dort viel befahrenen Schifffahrtsstraße in Gefahr. Wenn eine Ölpest ihr Leben bedroht, ziehen die Tierpfleger eines Naturparks den Tieren vorübergehend die Pullis zum Schutz über. Dann kommen die Tiere mit ihrem Schnabel nicht ans ölverschmierte Gefieder. Die Tiere bleiben im Schutzgebiet, bis das Gefieder gereinigt und die Gefahr gebannt ist, und gehen dann wieder ohne Pullover auf Fischfang.

Die Biologin Dr. Bärbel Lübbecke aus Friedland wurde auf ihrer letzten Reise darauf aufmerksam. Spontan beschloss sie zu helfen. Ein kleiner Stapel Pinguinpullover liegt schon zum Verschicken bereit.

Wer noch mitstricken möchte – auf Grund der kleinen Größe ist so ein Pullover schnell fertig – kann sich im Internet (www.penguinfoundation.org.au) informieren. Bei B. Lübbecke (05504-1655) bekommen Sie Informationen und Schnittmuster. Oder Sie kommen zum Mitstricken von Restwollen zum Knütteclub nach Deiderode oder zum Nähclub Groß Schneen.


Textiles Upcycling mit Dr. Bärbel Lübbecke trägt erste Früchte

Seit kurzem treffen Bärbel Lübbecke und Angelika Specht sich mit Textilgestalterinnen aus der Gemeinde Friedland, z. B. mit dem Knütteclub Deiderode.

Eine Strickweste wird Sofakissen…

Vieles wird mit den unterschiedlichsten Techniken gestaltet: Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken, selbst Papiergestaltungen gehören zum Programm. Wir lernen die Techniken von einander, je nachdem wer was schon kann, gibt es weiter, wenn Bedarf ist. Die lockere Atmosphäre hilft den Neuen in der Gruppe, schnell Anschluss zu finden, während man in Fragen der Anwendung, Materialien und Techniken weiterkommt.

Noch etwas Besonderes: Die weit gereiste Biologin Bärbel Lübbecke berichtete von Minipullovern für junge Pinguine in Tasmanien (Australien). Deren Leben wird von häufigen Ölpesten von vorbeifahrenden Tankern bedroht. Es kann mit einem verstrickten Knäuel Wolle gerettet werden. – Wie das genau geschieht, wird in einem weiten Beitrag beschrieben… Mitstricken ist jedenfalls unbedingt erwünscht!


Esskastanienpflanzung und textiles Upcycling

Wieder haben wir einen ‚essbaren‘ Baum gepflanzt, diesmal in Göttingen mit kleiner Zeremonie in der Pflanzgruppe. Unser Mitglied Hans-Heinrich Berghofer übernimmt die Baum-Patenschaft.

 

Begegnung auf dem Dorf: Angelika Specht und Dr. Bärbel Lübbecke entwickeln textile Upcycling-Werkstücke zusammen mit dem ‚Knütteclub‘ in Friedland-Deiderode. Kunst und Handwerk finden immer Donnerstagsabends um 19 Uhr im Feuerwehrhaus ihren Raum. Neue Mitwirkende jeden Alters sind herzlich willkommen. Schnuppern erlaubt – Anmeldung erwünscht: mail@Bunte-Lebenswelten.de