Jahresrückblick der Bunten Lebenswelten

Bald ist schon Weihnachtszeit, fröhliche Zeit
Dann ist der Weihnachtsmann gar nicht mehr weit: 
neue Bilder von Bunten Lebenswelten sind
für das artige und unart’ge ‚Kind‘.  
Ein frohes Fest und wunderbare Feiertage wünschen 
Angelika Specht (Vorsitzende)
Lea (Freiwillige im ökologischen Jahr) und Linda (Betriebswirtin B. A., Praktikantin)

 

 


Ein getigerter Nützling

An meinem ersten morgen als Freiwillige im ökologischen Jahr hier in den bunten Lebenswelten, hat uns ein sehr willkommener Gast bei der Blumenpflege überrascht! 🌱

Bei diesem kleinen Nützling handelt es sich um die sogenannte Tigerschnecke.🐅🐌

Auch wenn Nacktschnecken im Garten in der Regel recht unbeliebt sind (da sie gerne an den Beeten schlemmen), kann sich jeder Gartenfreund glücklich schätzen, Tigerschnecken zu finden.😅

Tigerschnecken verspeisen nämlich -neben Pilzen, Aas und Pflanzenteilen- liebend gern ihre schleimigen Artgenossen und deren Eier.🐌

So werden die Beete geschützt und der Garten(-Besitzer) ist glücklich! 🌻🌾

Ich hoffe, während meines FöJ noch viele weitere schöne Tier- (und natürlich auch Menschen-) Kontakte zu erleben!

Antonia

 


Abschied

 

Adios! Ich verabschiede mich. Ein halbes Jahr war ich als Freiwillige im ökologischen Jahr hier, in den Bunten Lebenswelten. So vieles habe ich gelernt von praktischer Permakultur bis zum Projektmanagement. Auch im Zusammenleben hatten wir viele schöne Erlebnisse. Es war eine spannende und bunte Zeit. Ich bedanke mich bei allen Interessierten und Unterstützer*innen des Vereins. Vor allem bei meiner Mentorin Angelika, die mit viel Herzblut dabei ist und die Bunten Lebenswelten zu einem munteren und offenen Ort macht.

Garonne 🙂


Mischkultur verbessert Pflanzengesundheit

Mischkultur? Was ist das? Die Natur kennt keine Monokultur (Rasen, Maisäcker Fichtenwälder). Auf natürlichen Wiesen und in naturgemäßen Wäldern wachsen Pflanzen nebeneinander in Vielfalt.

Es haben sich bestimmte Pflanzengemeinschaften gegründet, die nicht zufällig, sondern von der Natur (z. B. durch die Bodenbeschaffenheit) vorgesehen, zusammen wachsen.

Diese Pflanzen verstehen sich, sie bilden eine gute Nachbarschaft.

Die Natur zeigt uns, wie es funktioniert, im naturnahen Gartenbau, der Permakultur wird versucht, dieses Geheimnis der Natur so gut wie möglich nachzuahmen und zu nutzen.

Gute Pflanzennachbarn unterstützen sich gegenseitig. Manche schattieren das Beet so, dass Wachstum von unerwünschtem Beikraut so gut wie verhindert wird. In diesen Gemeinschaften entwickeln sich Pflanzen so stark, dass sie gesund bleiben und Schädlinge sich deutlich geringer ausbreiten.

Duftstoffe stoßen Fressfeinde ab: Bohnen mit Bohnenkraut versehen, hält Blattläuse fern.

Außerdem wird viel weniger Platz gebraucht und kleine Beetflächen werden optimal ausgenutzt.


Besuch der FÖJler*innen aus der Heinz Sielmann Stiftung

 

Bei wunderbarem Wetter besuchten uns am Dienstag die beiden Freiwilligen im ökologischen Jahr (FöJ) der Einsatzstelle „Heinz Sielmann Stiftung“ aus dem nahgelegenen Gut Herbigshagen bei Duderstadt.

Der Austausch bestand aus einer Gartenführung mit Infos zum Thema Permakultur, der Unterbringung in jeweils einer Wohngemeinschaft und unseren Vereinstätigkeiten.

Im Schatten der Kirschbäume sprachen Garonne und die beiden Besucher*innen über ihre Erfahrungen im FÖJ, besonders mit spannenden (Web-)Seminaren.

Zusätzlich bekam Antonia, unsere nachfolgende FÖJler*in, die bereits für drei Tage ins Vereins- und WG-Leben schnuppern durfte, interessante und wertvolle Tipps und Anregungen für ihre Zeit als Freiwillige in den Bunten Lebenswelten.

Wir bedanken uns herzlich für den netten Besuch und Austausch!