Pullover für Pinguine – ein Gag der Modeindustrie?

 

Nein, sie sind eine Katastrophen-Schutzkleidung  und schützen das Leben junger Pinguine! Diese leben an den Küsten von Südaustralien und sind durch auslaufendes Öl der dort viel befahrenen Schifffahrtsstraße in Gefahr. Wenn eine Ölpest ihr Leben bedroht, ziehen die Tierpfleger eines Naturparks den Tieren vorübergehend die Pullis zum Schutz über. Dann kommen die Tiere mit ihrem Schnabel nicht ans ölverschmierte Gefieder. Die Tiere bleiben im Schutzgebiet, bis das Gefieder gereinigt und die Gefahr gebannt ist, und gehen dann wieder ohne Pullover auf Fischfang.

Die Biologin Dr. Bärbel Lübbecke aus Friedland wurde auf ihrer letzten Reise darauf aufmerksam. Spontan beschloss sie zu helfen. Ein kleiner Stapel Pinguinpullover liegt schon zum Verschicken bereit.

Wer noch mitstricken möchte – auf Grund der kleinen Größe ist so ein Pullover schnell fertig – kann sich im Internet (www.penguinfoundation.org.au) informieren. Bei B. Lübbecke (05504-1655) bekommen Sie Informationen und Schnittmuster. Oder Sie kommen zum Mitstricken von Restwollen zum Knütteclub nach Deiderode oder zum Nähclub Groß Schneen.


Hügelbeeterweiterung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern haben wir eines der Hügelbeete im Garten erweitert. Hierzu wurden abwechselnd Brennesseln, Kompost und Erde aufgeschichtet. Es ist ein Geben und Nehmen: morgens haben wir neue Buschbohnensamen gepflanzt und abends Melde, Thymian und Löwenzahn für den Salat geerntet.


Das Permakulturprojekt hat neue Gesichter

Unser Permakulturprojekt hat nach einer Pause wieder neue Menschen, also ehrenamtliche Helfer, bekommen. Damit sind wir zu einer richtig tollen kleinen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft auf Zeit zusammengewachsen.

Leon (grüner Pullover) wird uns bis Sommer begleiten, und Martin (graue Jacke) wird sich nach einem Monat leider in Kürze von uns verabschieden. Miteinander bereiten wir den Boden für Working Guests aus Deutschland und aller Welt vor. Es gilt von Grund auf alles zu lernen und weiterzugeben, was Permakultur und ein friedliches Wirken ausmachen.

Leon bringt täglich seine Freude an der Nahrungszubereitung mit Düften ein, die das Haus immer neu schmackhaft riechen lassen. Er kümmert sich um die Vermittlung von Gemeinschaftsgeist und um Kontakte in die Nachbarschaft bis hin zu ersten Finanzierungsmöglichkeiten. Für ihn mit seinen 19 Jahren ist dies eine besondere Herausforderung. Dazwischen werden Pflanzen pflegen gelernt und die Katze liebevoll versorgt. Diese hat als beliebtes heimliches Familienmitglied eine wichtige Stellung…

Jede handwerkliche Tätigkeit, viele für ihn neue Werkstoffe und Techniken bieten Martin als gelerntem Spengler eine Einsatzvielfalt für sein Können. Im erzieherischen Beruf und als Clown ausgebildet brachte er mit sozialer Clownerie Herz und freundlichen Humor Senioren  zum Lachen und zum leichten beweglichen Mitmachen. Er verstärkt ‚Clownin Angelina‘. Im Teambuilding  beweist er Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

Vielfältige positive Rückmeldungen, wo immer wir hinkommen, zeigen uns, dass wir als Team und als Einzelpersonen auf gutem Weg sind. Wir merken es an Gelingen, Freude und Spaß im Alltag. Und wenn etwas nicht gelingt, haben wir viel viel zum Schmunzeln und Lachen.