Mit Permakultur auf dem Göttinger Wochenmarkt

Großes Interesse erzielten wir mit unseren besonderen Zimmer- und Gartenpflanzen. Die Marktbesucher*innen wollten wissen, was man unter Permakultur versteht, andere beugten sich über die Mischkulturen in den großen Pflanzschalen. Wieder andere suchten Spezialfragen für ihren Zimmerstandort oder Balkon zu klären. Kleingärtner*innen hinterließen manch spannenden Pflanztrick und holten sich Bestätigung oder Rat für ihre Aktivitäten.
Wieder andere erfreuten wir mit  Zieringwer für den Balkon, Klivia fürs Wohnzimmer oder Kurkuma und Rosmarin für die Küche oder unserem Biodünger für die häuslichen Topfpflanzen.
Unsere Vereinsaktivitäten fanden Interesse, weil wir uns auf Lernniveau zum Klimaschutz verständlich machten.

Besuchen auch Sie uns gern bei schönem Wetter (mit Absprache:  Tel. 05504 7553) in Ludolfshausen und in Göttingen auf dem Wochenmarkt.


Lea lernt Permakultur

Hallo, ich bin Lea, die neue Freiwillige im ökologischen Jahr.

In den letzten Tagen habe ich schon viel über grüne Permakultur gelernt, und ich weiß, dass es auch eine soziale Permakultur gibt. Mehr darüber später. Ich habe mich hier um die Pflanzen gekümmert, was mir viel Spaß macht.

Ein FöJ mache ich, weil ich Tourismuskauffrau werden möchte und dazu hier mehr Erfahrungen sammeln kann.


Ein getigerter Nützling

An meinem ersten morgen als Freiwillige im ökologischen Jahr hier in den bunten Lebenswelten, hat uns ein sehr willkommener Gast bei der Blumenpflege überrascht! 🌱

Bei diesem kleinen Nützling handelt es sich um die sogenannte Tigerschnecke.🐅🐌

Auch wenn Nacktschnecken im Garten in der Regel recht unbeliebt sind (da sie gerne an den Beeten schlemmen), kann sich jeder Gartenfreund glücklich schätzen, Tigerschnecken zu finden.😅

Tigerschnecken verspeisen nämlich -neben Pilzen, Aas und Pflanzenteilen- liebend gern ihre schleimigen Artgenossen und deren Eier.🐌

So werden die Beete geschützt und der Garten(-Besitzer) ist glücklich! 🌻🌾

Ich hoffe, während meines FöJ noch viele weitere schöne Tier- (und natürlich auch Menschen-) Kontakte zu erleben!

Antonia

 


Abschied

 

Adios! Ich verabschiede mich. Ein halbes Jahr war ich als Freiwillige im ökologischen Jahr hier, in den Bunten Lebenswelten. So vieles habe ich gelernt von praktischer Permakultur bis zum Projektmanagement. Auch im Zusammenleben hatten wir viele schöne Erlebnisse. Es war eine spannende und bunte Zeit. Ich bedanke mich bei allen Interessierten und Unterstützer*innen des Vereins. Vor allem bei meiner Mentorin Angelika, die mit viel Herzblut dabei ist und die Bunten Lebenswelten zu einem munteren und offenen Ort macht.

Garonne 🙂


Mischkultur verbessert Pflanzengesundheit

Mischkultur? Was ist das? Die Natur kennt keine Monokultur (Rasen, Maisäcker Fichtenwälder). Auf natürlichen Wiesen und in naturgemäßen Wäldern wachsen Pflanzen nebeneinander in Vielfalt.

Es haben sich bestimmte Pflanzengemeinschaften gegründet, die nicht zufällig, sondern von der Natur (z. B. durch die Bodenbeschaffenheit) vorgesehen, zusammen wachsen.

Diese Pflanzen verstehen sich, sie bilden eine gute Nachbarschaft.

Die Natur zeigt uns, wie es funktioniert, im naturnahen Gartenbau, der Permakultur wird versucht, dieses Geheimnis der Natur so gut wie möglich nachzuahmen und zu nutzen.

Gute Pflanzennachbarn unterstützen sich gegenseitig. Manche schattieren das Beet so, dass Wachstum von unerwünschtem Beikraut so gut wie verhindert wird. In diesen Gemeinschaften entwickeln sich Pflanzen so stark, dass sie gesund bleiben und Schädlinge sich deutlich geringer ausbreiten.

Duftstoffe stoßen Fressfeinde ab: Bohnen mit Bohnenkraut versehen, hält Blattläuse fern.

Außerdem wird viel weniger Platz gebraucht und kleine Beetflächen werden optimal ausgenutzt.